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Gedanken zur Zeit

So manches beschäftigt uns tagein, tagaus. Unsere Autoren sind da nicht viel anders. Doch sie wollen Euch an Ihren Gedanken teilhaben lassen. Und diese Gedanken sind sicher nicht immer ganz ernst meint. Und doch – etwas ernst Gemeintes steckt immer dahinter.

Den Anfang macht Lukas Schüttner – Was, Sie kennen Lukas Schüttner noch nicht? Jetzt haben Sie Gelegenheit das zu ändern. Mit seiner Kolumne "Verschüttet" beschäftigt er sich mehr oder weniger ernst mit aktuellen Themen. Viel Spaß damit.




Mal so ins Blaue gerechnet…

[LS] Am 26. April 2011 jährt sich die Explosion des Reaktors von Tschernobyl zum 25. Mal. Wie die Zeit vergeht. Tschernobyl liegt schon ein viertel Jahrhundert hinter uns. Ein Viertel Jahrhundert: das klingt nach Vergangenheit, Geschichte, Ferne…weite Ferne. Es klingt einfach epochaler als mickrige 25 Jahre. Besonders kärglich wohl für die Menschen aus der dortigen näheren Umgebung.

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Mit spitzem Stift gerechnet…

[LS] Wenn jeder Bundesbürger 1,- € gäbe, dann könnten wir 80 Millionen zusammenbekommen. Für einen guten Zweck etwa.

Wenn jeder Wolnzacher 1,- € gäbe, dann könnten wir so um die 11.000,- € zusammenbekommen. Also Wolnzach muss wachsen, wir wollen Gutes tun.

Wenn in Wolnzach 20.000 Menschen leben würden und jeder 1,- € gäbe, dann hätte man 20.000,- € für einen guten Zweck.

Wenn Wolnzach 100.000 Einwohner hätte, und dann jeder 1,- € gäbe, dann könnten wir 100.000,- € zusammenbekommen. Das wäre ja schon 1/10 von einer Million und dann ist es nicht mehr weit zum nächsten Rechenschritt von 10 Millionen, das Ganze mal 8 – auch noch vorstellbar – und wir hätten 80 Millionen zusammen.

Eine Menge Geld!

lukas schüttner © 2011

 
Helden des Fahrstils

[LS] Schon seit langem quält mich ein Gedanke. Wie können wir unsere Helden ehren, wie können wir versuchen es ihnen gleich zu tun? Mit dem Fußball ins Büro…, das würde albern wirken, mit dem Eishockeyschläger oder der Skiausrüstung morgens zum Bäcker, womöglich sogar aggressiv oder gar etwas verhaltensauffällig.

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Massive Ausbeutung bekannt geworden

[LS] Wie kürzlich bekannt geworden ist, sind mutmaßlich bei den Abnehmerverträgen mit den Herstellern von Bienenhonig kriminelle Machenschaften enormen Ausmaßes im Spiel gewesen. Nach nicht bestätigten Meldungen wurde bei der Honigbeschaffung versucht den Produzenten gewöhnliches Zuckerwasser zweifelhafter Herkunft als Ersatz für hochwertigen Akazien-, Wiesenblumen und Waldhonig unterzuschieben.

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Stimme abgeben

Dem Politiker anlässlich der Wahl meine Stimme geben. Heißt das, ich kann nur noch schweigen, da ich meine Stimme ja hergegeben habe. Und spricht der Politiker dann mit meiner Stimme?

Gab es deshalb bis vor kurzem auch kaum ein Wahlrecht für Frauen, zum Beispiel in der Schweiz, weil nur Männer da waren, denen man seine Stimme geben konnte? Und Männer brauchen nun mal Männerstimmen. Oder stellen Sie sich mal vor, wie ein gestandener Politiker vom Schlage eines Blocher oder FJS oder gar Helmut Kohl mit einer lieblich singenden Frauenstimme geklungen hätte. Erst als man ein paar Frauen, der Demokratie wegen, aufgestellt hatte, musste man auch Frauen wählen gehen lassen damit sie ihnen ihre passenden Frauenstimmen geben konnten. Soviel zum guten Ton.

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Sinnloser Aktionismus oder beruhigender Schutz?

[LS] Die Hygiene in deutschen Kernkraftwerken stehe an oberster Stelle. Was da geschieht, sei in der Welt einzigartig vorbildlich. Das Spalten der Kerne und deren Wiederzusammenfügen werde seit jeher unter Schutzatmosphäre in staubfreien Räumen durchgeführt. Nach jeder Kernspaltung, so hört man, sind etwa die beteiligten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gehalten die keimfreien Gummihandschuhe umgestülpt auszuziehen und zu entsorgen. Ein weiterer Gebrauch ist strikt untersagt. Dies sei ein ganz erheblicher Teil der Kosten von sauberem Atomstrom. Das Händewaschen mit antibakteriell wirkender Spezialseife sei obligatorisch. Selbst das Wartungs- und Reinigungspersonal werde aktuell in Hygienekursen auf ihre Aufgaben im Reaktorkern und den Abklingbecken vorbereitet.

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